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Seine Schuhe quietschten auf dem glatten Bodenbelag, als Gerry den langen Flur entlang lief.
Es war spät, er war müde und kaputt, zum Überfluss machte die Neonbeleutung alles noch surrealer, noch unwirklicher.

Der Puls raste,... die letzten 4 Blocks war er hier her gerannt. Er wollte Sie sehen. Diane – so schnell wie möglich.
Aber nun fiel ihm jeder Schritt – jeder Atemzug schwer.
Gerry hatte angst davor, was ihm erwarten würde.
Beide hatten sich lange 2 Monate nicht mehr gesehen – keinen Kontakt gehabt, bis vor einigen Minuten.

Rückblick:

Diane und Gerry trennten sich, aus Gerrys Sicht, wegen absolut dämlichen Gründen. Gründe die vielleicht nur Gründe waren um alles zu beenden. Was in diesem Augenblick aber unwichtig war.

Diane zog zurück zu ihrer Mum nach Orange, einem kleinem Vorort von Traincity.

Sie rief Gerry einmal an um ihm zu sagen das sie mit einem ihrer exfreunde herumgemacht hätte um zu testen ob sie noch Gefühle für ihn hätte.

klingel was? - „Gründe die vielleicht nur Gründe waren um alles zu beenden“


Bis vor einigen Minuten saß Gerry noch in seiner Wohnung. Der Abend sollte aus Pizza essen, Musik hören und Gitarre spielen bestehen.
Doch dann klingelte sein Telefon. Es war Boro, eine alte Bekannte. Sie erzählte aufgeregt das Diane im Krankenhaus liegen würde. Ihr Freund hätte sie dorthin geschlagen. „ weiter Weg von Orange bis zum Hospital nach Traincity“

So schnell er konnte, schnappte sich Gerry seine Klamotten und rannte los. Ließ alles stehen und liegen – er wollte nur noch zu ihr – seiner Diane.

Es regnete, ein Typischer Sommerregen.
Die Luft roch nach warmen Asphalt, einige Kinder tanzten fröhlich im Schein der untergehenden Sonne. Ein wundervoller Abend.
All dies registrierte Gerry nicht.
Er war blind vor Sorge.
Wie ein Nasser Sack hin die Strickjacke herunter.
Die löchrige Jeans färbte sich in ein Blau, wie aus besseren Tagen. Die Chucks quietschten als wären sie am weinen.
Klatsch nass stand er vorm Krankenhaus.
Starr vor angst rasten wirre Gedanken durch den Kopf.
Sie hatten sich solange nicht gesehen!
Wollte sie ihn überhaupt sehen?
Lag sie im Koma?
War sie schon tot?


Zurück zum „jetzt

Sie Dame an der Anmeldung sagte was von Station 3E – Zimmer 23. Hier war es. Er brauchte die Tür nur zu öffnen schon, wär er bei ihr.
Ein Arzt kam den Flur entlanggelaufen. Er sah cool für eine vielleicht mitte 50 aus, so ein seinem weissen kittel.
Die Brille saß ganz , aber auch ganz vorne auf der Nase, was ihm noch mehr zum „wichtigen“ Mann wurden ließ.

„Entschuldigung“
Gerry erkundigte sich nach Diane wie es ihr ginge .usw...
Dr. Payne stand auf seiner Namensschild.
Dr. Payne sagte nicht gleich etwas. Er nahm, die vor im stehende, ärmliche Figur sehr genau in Augenschein.
Wer sind sie? Gerry erzählte flüchtig einige Eckpunkte.
Mr. Black: Diane...Miss Room geht es ganz gut. Sie hat einige kleiner Verletzungen, aber kein Grund zur Sorge. Wir behalten sie heute Nacht noch hier zur Beobachtung.
Sie können ihr gerne Hallo sagen. Entschuldigen sie mich, ich muss weiter.

Es ginge ihr ganz gut, dass war eine große Erleichtung in seinen Ohren. Aber bevor er ins Zimmer ging wollte er eine Rauchen. Nervös suchte der in seiner völlig nassen Zigarettenschachtel nach einer Trockenen Kippe.
Es war tatsächliche eine dabei die noch „fast“ trocken war.
er zündete sie sich an und schaute aus dem Fenster.
Sehr sehr viele Gedanken sammelten sich im Gehirn.
Sie war eine besondere Person. vielleicht „die“ Person zum glücklich sein.

So nun aber.....er lief zum Zimmer 23 zurück und öffnete die Tür – es war leer. nur eine Schwester räumte ein paar Sachen zur Seite und richtete das Bett.
Liegt Miss Diane Room nicht in diesem Zimmer?
Oh, da kommen sie 2 Minuten zu spät, die hat das Hospital wieder verlassen – auf eigenen Wunsch.

Rennen, das hilf gegen die Zeit. Denn Flur wieder zurück , 2 Treppen hinunter – zum Eingang. Nichts. Keine Spur von Diane. Sie musste wohl schon wieder auf den weg zurück nach Orange sein.

Sichtlich enttäuscht lief Gerry dieses Mal die 4 Blocks zurück zur Wohnung. Es regnete immer noch nur war es nun kalt und dunkel.
Bis auf den letzten Tropfen leer.
Wie ein Zombie schlich er vor sich hin.
was sollte er nur denken und vor allem denken?
In einem kleinem Laden , der auf dem Heimweg lag
kaufte er noch schnell Kippen und Whisky und den Abend irgendwie verarbeiten zu können.
Ich habe sie für immer verloren – endgültig. sagte er sich zu sich selbst als er die Treppe hinauf lief die zu seiner Wohnung im 3 Stock führte.
Beim aufschließen der Tür bemerkte er das diese nicht verschlossen war. Fuck. Nun war der Abend perfekt. Die Wohnung würde wahrscheinlich völlig ausgeräumt oder in 1.000.000 kleine Teile zerlegt worden sein.
Vorsichtig trat er ein, alles schien wie immer. nichts war kaputt und auf den ersten Blick fehlte nichts.
Erleichtert ließ er sich ins Sofa fallen , legte den Kopf nach hinten und schloss die Augen.

Nun erstmal einen Drink. Glas, Whisky, eine Kippe und Coke. .....fuck....ihm fiel ein das keine Coke mehr da war. vielleicht war noch eine im Schlafzimmer...schwer fällig richtete er sich auf, in einen immer noch nassen Klamotten und fand tatsächlich eine Coke. Schnell mixte er den Whisky und die Coke zusammen , zündete die Kippe an und machte die Musik laut an. Nun öffnete er das Fenster klettere auf die Feuerleiter und von dort auf das Hausdach. Hier saß er oft, vor allem an warmen Abenden. Bei Regen war er dort noch nie gewesen, aber das hier war auch ein komischer Abend, also wieso nicht. Was für eine Aussicht, das Viertel sah Abends schon friedlich aus aber nun im Regen sah es verlassen und einsam aus.

Hi Gerry, ich wusste das du hierher kommen würdest.
Vor Schreck verschluckte dieser sich am Drink und fing an zu husten drehte sich dabei im Reflex um.

In Zeitlupe fiel ihm das Glas aus der Hand und zersprang auf dem Dach. Es war Diane – sie war es wirklich.
Diane, bist du das wirklich? bin bin es.
Beide rannten aufeinander zu und blieben einen Meter voreinander stehen ----- dann fielen sich beide in die Arme.
Diane ich habe dich gesucht aber du warst verschwunden.
Ich dich auch aber du warst nicht hier.

Gerry erzählte seine Geschichte.
Danach Diane.
Sie musste an ihm vorbei gelaufen sein als Gerry im Hospital am Fenster stand. Sie waren beide aneinander vorbei gelaufen.



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